Halsschmerzen gehören zur kalten Jahreszeit wie die Pudelmütze. Man möchte sie zwar vermeiden, aber das gelingt nicht immer und noch weniger, wenn die Schleimhäute durch die Heizungsluft trockener und damit anfälliger sind und sich Keime umso leichter in ihnen einnisten können. Die virale Infektion, durch die sie in den meisten Fällen ausgelöst werden, muss die körpereigene Immunabwehr allein bekämpfen. Aber mit ein paar guten Hausmitteln lassen sich die Symptome lindern und die Heilung fördern.

Warmhalten

Und zwar sowohl sich selbst als auch den Hals. Kälte schwächt das Immunsystem und macht es deshalb anfälliger, Wärme fördert die Durchblutung und damit die Heilung. Ein Schal hält den Hals schön warm.

Viel trinken

Hier sind zwei Aspekte entscheidend: Flüssigkeit und wohltuende Wärme von innen. Viel Flüssigkeit ist wichtig, um die Schleimhäute in Mund und Rachen feucht zu halten, Wärme weitet die Gefäße, was den Schleimhäuten bei der Abwehr der Erreger hilft. Daher am besten warmen (Kräuter-)Tee trinken, mindestens 1,5 Liter am Tag.

Inhalieren

Inhalieren dient nicht nur der Befeuchtung der Schleimhäute sogar bis in die unteren Atemwege, sondern kann je nach Zusatz auch einen weiteren Effekt erzielen: Während Salzlösungen desinfizierend wirken, beruhigen Heilkräuter wie Kamille oder Salbei und hemmen sowohl Entzündung als auch Schwellung.

Gurgeln

Wenn es mal schnell gehen muss und die Zeit im Alltag zum Inhalieren nicht reicht, kann mit Zusätzen aus Salbei, Kamille oder Salzlösungen auch gegurgelt werden. Die Heilkräuter dabei vorher am besten in heißem Wasser einige Minuten ziehen und abkühlen lassen oder restlichen Tee verwenden. 
 

Halswickel

Ein Hausmittel von früher, das heute immer noch gut ist. Als Einlage bieten sich heiße, gestampfte Kartoffeln oder erwärmte Zwiebelstückchen an: die Masse in ein Geschirrhandtuch einschlagen und um den Hals legen. Wer zwischendurch eine Abkühlung vorzieht, kann auch Quark verwenden – im Anschluss den Hals aber wieder wärmen.

Luftfeuchtigkeit

Während der kalten Jahreszeit sind unsere Schleimhäute anfälliger, weil die Heizungsluft sie austrocknet. Das ist auch bei Halsschmerzen kontraproduktiv. Darum am besten zwischendurch stoßlüften, den Wäscheständer in der Nähe aufstellen oder feuchte Tücher auf die Heizung legen.

Honig

Bereits seit der Antike gilt Honig als Heilmittel und lindert auch Halsschmerzen, weil er sich wie ein dünner Film schützend über die Schleimhäute legt. Verrührt in warmen Tees, Milch oder Zwiebelsaft ist er dazu noch ein leckeres Süßungsmittel.

Ingwer

Alles Gute kommt von unten: In der Ingwerwurzel stecken Scharfstoffe, die die Durchblutung anregen, sie verfügt über schmerzlindernde Eigenschaften und gibt dem Immunsystem Power. Geschälte Stückchen 10 Minuten abkochen, zum Süßen gerne Honig dazugeben, für eine Extraportion Vitamin C gerne auch noch etwas Zitronensaft.

Kräuter

Neben Salbei und Kamille entfalten weitere Heilkräuter wie Malve, Spitzwegerich, Eibisch, Thymian und Isländisch Moos als Tee bei Halsschmerzen wohltuende Wirkung. Abgekühlt kann der Aufguss (zusätzlich) auch gerne zum Gurgeln verwendet werden.

Erkältungsviren sind der häufigste Auslöser von Halsschmerzen. Zu welchen Symptomen sie im Hals- und Rachenraum führen und worauf Sie achten sollten, lesen Sie hier.

Was helfen soll, muss wirken: Die Wirkstoffe in neo-angin® sind je nach Produkt auf unterschiedliche Symptome abgestimmt, um bei Halsweh den Schmerz zu lindern.

Halsschmerz-Test

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Häufig gestellte Fragen