- Wärme: Sorgen Sie dafür, dass der Hals- und Brustbereich wie auch die Füße stets warm bleiben, Sie aber nicht stark schwitzen. Die Wärme fördert die Durchblutung und unterstützt den Körper und das Immunsystem.
- Gurgeln: Mehrmaliges Gurgeln, etwa alle 1 bis 2 Stunden, spült die Krankheitserreger aus dem Mund- und Rachenraum. Verwenden Sie am besten eine Lösung mit desinfizierenden Inhaltsstoffen wie Salbei. Ein bekanntes Hausmittel bei Halsschmerzen aus Omas Schatzkästchen ist das Gurgeln mit Salzwasser aus Meersalz. Einfach einen halben Teelöffel Salz in einem Glas lauwarmem Wasser auflösen und damit ein paar Minuten gurgeln.
- Kräuter – Trinken und Lutschen: Bei Halsschmerzen helfen vor allem Anis, Fenchel, Kamille, Salbei, Thymian oder Spitzwegerich – als Tee zubereitet oder in Lutschtabletten. Generell ist es bei Halsschmerzen wichtig, viel zu trinken, damit der Körper die Erreger rasch ausspülen kann. Das Lutschen von Halstabletten hält die Schleimhäute feucht und wirkt – je nach Inhaltsstoffen – desinfizierend.
- Inhalieren: Löst den Schleim in den Atemwegen. Inhalationen mit dem Naturstoff Cineol haben sich hier bewährt.
- Bäder: Gönnen Sie sich ein entspannendes Bad mit wohltuenden Zusätzen – sofern Sie kein Fieber haben – und ruhen Sie hinterher aus. Allgemein braucht der Körper jetzt viel Ruhe und Erholung, um wieder zu Kräften kommen zu können.
- Umwickelt: Ein Klassiker sind Wickel – zum Beispiel mit Quark oder Kartoffeln. Sie regen das Immunsystem an und aktivieren die Abwehrkräfte. Kalte Wickel können dazu beitragen, Fieber zu senken.
Omas Hausmittel bei fieberhaften grippalen Infekten
Eine Erkältung kommt drei Tage, bleibt drei Tage und geht drei Tage, behauptet der Volksmund. Altbewährte Hausmittel helfen dem Organismus, mit dem Infekt fertig zu werden: Viele enthalten antibakterielle und antivirale Stoffe. Andere regen die Durchblutung an und erhöhen die Körpertemperatur. So helfen sie auf sanfte Weise und unterstützen die Abwehrkräfte gegen den Infekt.
- Schwitzkur mit Tee: Die klassischen Fiebersenker sind Linden- oder Holunderblütentees. Sie helfen dem Körper, über Nacht eine Infektion auszuschwitzen. Zwei Teelöffel der Blüten mit kochendem Wasser übergießen und zehn Minuten ziehen lassen. Vor dem Einschlafen trinken.
- Kartoffelwickel: Die braunen Knollen speichern die Wärme und geben sie kontinuierlich ab. Vier bis sechs mittelgroße Kartoffeln weich kochen. Auf die Mitte eines mit Küchenkrepp belegten Geschirrtuchs geben. Für einen Brustwickel das Tuch so einschlagen, dass ein etwa 20 auf 20 Zentimeter großes Päckchen entsteht. Für einen Halswickel die Kartoffelmasse einrollen. Dann die Kartoffeln vorsichtig zerdrücken. Das Tuch auf die Brust legen oder um den Hals binden und mit einem Schal fixieren. Packung entfernen, wenn sie nicht mehr warm ist.
Weitere Wohlfühl-Tipps bei Erkältungsbeschwerden
- Ziehen Sie sich warm und dem Wetter entsprechend an.
- Verzichten Sie möglichst auf das Händeschütteln.
- Waschen Sie Ihre Hände öfters als sonst.
- Benutzen Sie immer frische Papiertaschentücher.
- Gönnen Sie sich viel Erholung.
- Schlafen Sie ausreichend.
- Sorgen Sie für eine wohltuende Atmosphäre durch Kerzen und Duftlampen mit natürlichen Aromen, die die Luft reinigen.
- Entspannende Massagen sind ebenfalls vorteilhaft, sofern die Erkältung nicht zu stark ist und Sie kein Fieber haben.